Ziele

Für Meer Zukunft.

Den Berufsstand der Fischer und die Fischerei in Schleswig-Holstein zu erhalten ist das wichtigste Ziel des Landesfischereiverbands. Hilfe zur Selbsthilfe ist dabei die Maxime.

Für Meer Nachwuchs.

Dabei gilt ein besonderes Augenmerk dem Nachwuchs an Fachkräften  Mit der Fischereischule in Rendsburg besteht eine enge Verknüpfung. Hier lernen die Auszubildenden in drei Jahren den Beruf des "Fischwirtes". Außerdem werden Kurse zum Erwerb des "Fischwirtschaftsmeisters" sowie Lehrgänge für die zur Führung eines Fischereifahrzeugs notwendigen Patente angeboten.

Für Meer Einfluss.

Gemeinsam stark sein, heißt gemeinsam Einfluss zu nehmen auf Gesetzgebungsverfahren der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Schleswig-Holstein. Für eine Zukunft mit einer modernen und gut funktionierenden Fischerei.

Für Meer Verantwortung.

Moderner Fischfang ist nachhaltiger Fischfang. Verantwortungsvoll umgehen mit den Meeren ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir arbeiten eng mit Fischerei-Wissenschaftlern zusammen, indem sie unter kommerziellen Bedingungen auf einem Fischkutter ihre Forschungen durchführen. Ein Geben und Nehmen, von dem beide Seiten profitieren. Es bestehen zudem eine enge Zusammenarbeit und ein reger Austausch mit unseren Dachverbänden, dem Verband der deutschen Kutter- und Küstenfischer eV und dem Deutschen Fischereiverband (DFV), beide ansässig in Hamburg.

Für Meer Tradition.

Der Fischfang hat in Schleswig-Holstein eine lange Tradition. Dieses alte Handwerk zu erhalten ist uns wichtig.

Für Meer Leben.

Von einer funktionierenden Fischerei profitieren nicht nur die Fischer. Sie stärkt auch die Betriebe der ganzen Region, wie Werften, Handwerksbetriebe oder Schiffsausrüster und belebt und bereichert den Tourismus.

Aktuelles

zur Zulassung von Ausnahmen nach § 22 der Landesverordnung über die Ausübung der Fischerei in den Küstengewässern Schleswig-Holsteins

Durch die anliegende Verordnung ergeben sich nachfolgende Änderungen:

  • die Verpflichtung zur Anmeldung der Fänge nach Art. 11 Abs.1 VO (EU) 2016/1139 von bisher 300 kg Dorsch auf nunmehr 250 kg Dorsch und
  • die Verpflichtung zur Anlandung der Fänge in einem bezeichneten Hafen nach Art. 14 VO (EU) 2016/1139 von bisher 750 kg Dorsch auf nunmehr 250 kg Dorsch

Die Verordnung tritt am Dienstag, 01.12.2020, in Kraft.