Aktuelles
Jahresbericht 2022
Jahresbericht 2022 des Landesfischereiverbandes Schleswig-Holstein.
Unterstützungsmaßnahme des BMEL für Fischereiunternehmen
Die Unterstützungsmaßnahme des BMEL für Fischereiunternehmen wegen der Auswirkungen infolge der Aggression Russlands gegen die Ukraine im Jahr 2023 wird erneut von der BLE durchgeführt und startet am morgigen 1. Juni 2023.
Die hierfür erforderliche rechtliche Grundlage, die anliegende „Richtlinie zur Gewährung von Kleinbeihilfen für Fischereiunternehmen wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen gegen die Ukraine im Jahr 2023“ ist heute im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Damit wird sie ab morgen in Kraft sein und die Fischereiunternehmen können Anträge auf Zuschüsse stellen.
Antragsformular und nähere Informationen zu den Voraussetzungen für die Gewährung der Kleinbeihilfe finden Sie auf der Internetseite der BLE unter dem Link www.ble.de/kleinbeihilfe-fischerei. Das Antragsformular und das Informationsblatt mit Hinweisen zum Ausfüllen finden Sie auch auf unserer Internetseite unter Bekanntmachungen BLE.
Für Fragen steht Ihnen die BLE zu den üblichen Geschäftszeiten unter der Hotline 0228/6845-3133 und der E-Mail-Adresse kleinbeihilfe-fischerei-2023@ble.de gerne zur Verfügung.
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Fischereiausschuss des EP stimmt gegen Gesetzesvorschlag zur Wiederherstellung der Natur
Information aus dem Europabüro Niclas Herbst, MdEP
Heute Morgen hat der Fischereiausschuss im Europäischen Parlament die Kommission aufgefordert, den Gesetzesvorschlag zur Wiederherstellung der Natur zurückzuziehen!
Besonders meine EVP-Fraktion im Fischereiausschuss hat sich für die Ablehnung des geplanten Gesetzes starkgemacht. Bereits gestern, am 23. Mai 2023, hatte der Landwirtschaftsausschuss ebenfalls gegen das Gesetz gestimmt.
Dass zwei parlamentarische Ausschüsse einen Vorschlag der Kommission ablehnen, ist ein außergewöhnlicher Schritt. Der Vorschlag der Kommission sorgte für Unsicherheit bei Landwirtinnen und Landwirten, Fischerinnen und Fischern sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern und verursacht zusätzlich finanzielle Belastungen. Die CDU/CSU-Gruppe in der EVP-Fraktion erwartet von der Kommission nun einen pragmatischeren Vorschlag. Wir wollen die Natur und Biodiversität schützen und wiederherstellen, aber wir müssen uns auch an der Realität der Landwirtinnen und Landwirte und Fischerinnen und Fischer orientieren. Die Ziele müssen realisierbar und von allen Beteiligten erreichbar sein. Der Vorschlag der Kommission ist kontraproduktiv und muss daher zurückgezogen werden.
Wir wollen den Mitgliedstaaten dabei helfen, Ökosysteme wiederherzustellen und gleichzeitig Arbeitsplätze zu sichern. Insbesondere in Sektoren wie dem EU-Fischereisektor, dafür setzen wir uns ein! Er ist strategisch wichtig und hat maßgeblich zur Ernährungssicherheit in Europa während des Brexits, der COVID-Pandemie und des Krieges in der Ukraine beigetragen.
Derzeit gibt es bis zu 23 Verordnungen zur Wiederherstellung der Natur und mehr als 40 Texte, die Kommunikation, Strategien und Vorschriften berücksichtigen. Eine weitere zusätzliche Verordnung bringt keinen Mehrwert. Die Kommission hätte einen anderen Vorschlag machen sollen, der für Kohärenz mit der bestehenden Gesetzgebung sorgt.
Bundesrat beschließt Antrag Schleswig-Holsteins
Fischereiminister Schwarz: „Das ist ein wichtiges Signal für unsere Fischerinnen und Fischer!“
Der Bundesrat hat heute (12. Mai) den von Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern eingebrachten Antrag zum EU-Aktionsplan
zum „Schutz und zur Wiederherstellung von Meeresökosystemen für eine nachhaltige
und widerstandsfähige Fischerei“ einstimmig beschlossen.
Verbot der grundberührenden Fischerei
Antwortschreiben von EU-Fischereikommissar Sinkevičius auf die Anfrage der Europaabgeordneten David McAllister (CDU), Jens Gieseke (CDU) und Niclas Herbst (CDU).
Kommissar Sinkevičius hat mit seinem Schreiben für Klarheit gesorgt: Das pauschale Verbot von Grundschleppnetzen in Meeresschutzgebieten ist vom Tisch. Es geht der Kommission um schonendere Fanggeräte und nicht um ein pauschales Verbot. Der Kommissar erkennt die Bedeutung der Krabbenfischerei für die Kultur und den Tourismus in Norddeutschland klar an. Das ist ein gutes Signal, das er mit dem Angebot verbindet, den Dialog mit den betroffenen Fischern zu suchen. Dabei unterstützt Herr Herbst mit seinen Kollegen gern. Die Herausforderungen im Fischereisektor können nur durch regionale Lösungen und im engen Austausch gelöst werden. Herr Herbst wird als Berichterstatter des Europaparlaments für den Aktionsplan den Dialog mit allen Beteiligten führen.
Anhang: Antwortschreiben
Kleinbeihilfe für Fischereiunternehmen wegen der Auswirkungen infolge der Aggression Russlands gegen die Ukraine
Die Unterstützungsmaßnahme des BMEL für Fischereiunternehmen wegen der Auswirkungen infolge der Aggression Russlands gegen die Ukraine wird von der BLE durchgeführt und startet am 11. Juli 2022.
Die hierfür erforderliche rechtliche Grundlage, die „Richtlinie zur Gewährung von Kleinbeihilfen für Fischereiunternehmen wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen gegen die Ukraine“ ist heute im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Damit wird sie ab morgen in Kraft sein und ab Montag (11.07.2022) können die Fischereiunternehmen Anträge auf Zuschüsse stellen.
Antragsformular und nähere Informationen zu den Voraussetzungen für die Gewährung der Kleinbeihilfe finden Sie auf der Internetseite der BLE unter dem Link www.ble.de/kleinbeihilfe-fischerei.
Für Fragen stehen wir Ihnen zu unseren üblichen Geschäftszeiten unter der Hotline 0228/6845-3133 und der E-Mail-Adresse kleinbeihilfe-fischerei@ble.de gerne zur Verfügung.
Anhänge:
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Antwort von Ministerpräsident Daniel Günther zur Unterstützung der Fischerei
Informationen zur aktuellen Lage.
Einladung Mitgliederversammlung 2022
Der diesjährige Schleswig-Holsteinische Fischereitag findet - unter Einhaltung der hygienischen Vorschriften bzgl. Corona - am Freitag, d. 17. Juni 2022 in der Halle der Landwirtschaftskammer SH auf dem Messe-Gelände, Grüner Kamp 15-17, 24768 Rendsburg statt.
Jahresbericht 2021
Jahresbericht 2021 des Landesfischereiverbandes Schleswig-Holstein.
Fangverbot von Dorsch und Hering: Fischerei an der Ostsee steht vor dem Aus
Der junge Fischer und die großen Sorgen - ein Artikel von Rebecca Boucsein und Sebastian Reuter in der FAZ.
Aktuelles
Stärkung der Ostseefischerei: Land und Fischereiverbände unterzeichnen Zielvereinbarung
KIEL. Das Land unterstützt die Kutter- und Küstenfischerei künftig über einen Zeitraum von zehn Jahren mit jährlich 750.000 Euro. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Landesregierung und den Fischereiverbänden unterzeichneten heute (23. April) Ministerpräsident Daniel Günther, Fischereiministerin Cornelia Schmachtenberg sowie Vertreter des Landesfischereiverbands Schleswig-Holstein und des Fischereischutzverbands Schleswig-Holstein. „Die Fischereibetriebe stehen seit langem vor großen Herausforderungen. Sinkende Bestände und immer schwierigere Rahmenbedingungen setzen sie wirtschaftlich stark unter Druck. Gleichzeitig ist klar, dass wir die Ostsee besser schützen müssen, um die Bestände zu stabilisieren. Genau darin liegt die Herausforderung: Meeresschutz und eine wirtschaftliche Perspektive für die Fischerei zusammenzubringen. Für beides setzen wir als Landesregierung uns mit Nachdruck ein. Dafür haben wir heute diese Zielvereinbarung geschlossen“, sagte Günther bei der Unterzeichnung in Kiel.
Drei Schutzgebietsverordnungen mit Fischereiverboten
Drei Schutzgebietsverordnungen mit Fischereiverboten veröffentlicht. Die Verordnungen sowie die dazugehörenden Koordinaten der Gebiete finden sie im Downloadbereich
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet
| Ostseefläche Geltinger Bucht bis Schleimündung | Karte |
| Ostseefläche südliche Hohwachter Bucht | Karte |
| Ostseefläche westlich Fehmarn | Karte |
Weiterlesen … Drei Schutzgebietsverordnungen mit Fischereiverboten
Jahresbericht 2024
Jahresbericht 2024 des Landesfischereiverbandes Schleswig-Holstein.