Aktuelles

Brief zu den Themen: 1. Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Anpassung der Fischereitätigkeit und der Entwicklung der Fischereiflotte (MAF-BMEL)

2. Fischerei in der Dorschschonzeit

vom 2. November 2016 (veröffentlicht im Bundesanzeiger  vom 14.11.2016 -BAnz AT 14.11.2016 B4). Mit dieser Änderung wird die bestehende Bundes-Richtlinie MAF-BMEL um Regelungen für die endgültige Einstellung der Fangtätigkeit ergänzt.

Eigner von Fischereifahrzeugen, die einen Antrag auf Abwrackprämie stellen, dürfen bis zur Erteilung eines rechtswirksamen Bescheides die ihnen zugeteilten Fangquoten befischen.

In der Anlage beigefügt erhalten Sie einen geänderten Fang-Stillliegeplan 2017 für die Ausgleichsmaßnahme 2017. Diese Änderung war auf Grund erst jetzt bekannt gewordener Vorgaben des Bundes/der EU-KOM erforderlich.

Nachdem die Fangquoten für 2017 beim Dorschbestand in der westlichen Ostsee um 56 % gekürzt wurden, ist die Existenz der handwerklichen Fischerei in der Ostsee in ihrer Existenz gefährdet.

Aktuelles

zur Zulassung von Ausnahmen nach § 22 der Landesverordnung über die Ausübung der Fischerei in den Küstengewässern Schleswig-Holsteins

Durch die anliegende Verordnung ergeben sich nachfolgende Änderungen:

  • die Verpflichtung zur Anmeldung der Fänge nach Art. 11 Abs.1 VO (EU) 2016/1139 von bisher 300 kg Dorsch auf nunmehr 250 kg Dorsch und
  • die Verpflichtung zur Anlandung der Fänge in einem bezeichneten Hafen nach Art. 14 VO (EU) 2016/1139 von bisher 750 kg Dorsch auf nunmehr 250 kg Dorsch

Die Verordnung tritt am Dienstag, 01.12.2020, in Kraft.